Riester Rente als attraktive Vorsorgeform

Die Riester Rente ist eine privat finanzierte Vorsorgeform, die durch dem deutschen Staat mit Zulagen und Steuervorteilen gefördert wird. Im März 2012 gab die Bundesregierung bekannt, dass bereits über 15 Millionen Deutsche einen Riester-Vertrag abgeschlossen haben. Die Riester Rente ist nicht unumstritten, gilt jedoch nach wie vor als sehr attraktives Altersvorsorgeprodukt. Informieren Sie sich jetzt gebührenfrei und unverbindlich über die Riester Rente und berechnen Sie die Beiträge der Testsieger.

Die Riester Rente wurde nach ihrem Urheber, dem ehemaligen Bundesarbeitsminister Walter Riester benannt. Nachdem das Nettorentenniveau des Durchschnittrentners im Zuge einer Reform der gesetzlichen Rentenversicherung in den Jahren 2000/2001 reduziert worden war, hatte Riester die staatliche Subvention einer Altersabsicherung auf freiwilliger Grundlage vorgeschlagen. Seit dem Jahr 2001 können zulagenberechtigte Personen in einen Riester-Vertrag einzahlen und von der staatlichen Unterstützung profitieren. Diese ist mithilfe dem Altersvermögensgesetz eingeführt worden und durch das Einkommenssteuergesetz geregelt.

Welche Riester-Sparformen sind möglich?

Wer "riestern" möchte, hat die Wahl zwischen verschiedenen Riester-Produkten. Die klassische Variante der Riester Rente ist ein staatlich geförderter Rentenversicherungsvertrag. Jener eignet sich insbesondere für Sparer, die Wert auf Zuverlässigkeit legen. Neben einer Kapitalgarantie bietet die klassische Riester-Rentenversicherung eine garantierte Mindestrendite auf den Sparanteil. Risikofreudigere Sparer können auch eine fondsgebundene Riester-Rentenversicherung abschließen, die in der Regel gleichwohl vergleichsweise höhere Renditeaussichten bietet. Neben der Rentenversicherung fördert der Staat auch Banksparpläne und Fondssparpläne. Bei ersteren handelt es sich um sehr sichere, verzinste Sparverträge, bei letzteren fließt das eingezahlte Kapital in Aktien- und Rentenfonds. Seit dem Eigenheimrentengesetz im Jahr 2008 gibt es für deutsche Einwohner zudem die Option, mit dem so genannten "Wohn-Riester" ein Darlehen für den Immobilienkauf oder einen Riester-Bausparvertrag für selbstgenutztes Wohneigentum zu empfangen. Welches die optimale Riester-Sparform ist, hängt unter anderem von dem Lebensalter und der Risikobereitschaft des jeweiligen Riester-Sparers ab. Wer kann die Riester Rente erhalten? Die staatliche geförderte Riester Rente eignet sich für viele, um die Lücke zwischen der späteren gesetzlichen Alterssicherung und dem tatsächlichen finanziellen Bedarf im Herbst des Lebens zu schließen. Einen Anspruch auf die Förderung hat grundsätzlich jeder, der gesetzlich rentenversichert ist. Direkt zulagenberechtigt sind zum Beispiel rentenversicherungspflichtige Arbeitnehmer und Selbstständige, Empfänger von Arbeitslosen- sowie Krankengeld und Kindererziehende, die Kindererziehungszeiten beantragt haben. Ebenso Beamte, Richter wie auch Soldaten besitzen ein Anrecht auf die Riester-Subvention. Zu den mittelbar zulagenberechtigten Menschen zählen des Weiteren die Ehepartner von unmittelbar Zulagenberechtigten.

Wie funktioniert die Riester Alterssicherung?

Riester-Sparer bezahlen in dieser Ansparphase min. einmal pro Jahr in einen Riester-Vertrag ein. Um die volle staatliche Förderung zu beziehen, müssen die Zulageberechtigten jedes Jahr einen vorgeschriebenen Mindesteigenanteil aufbringen. Dieser liegt bei vier Prozent ihres Bruttoeinkommens aus dem Vorjahr. Der Staat belohnt die private Altersvorsorge dann mit einer jährlichen Grundzulage.